E-Zigaretten-Steuern reduzieren das Dampfen, erhöhen das Rauchen aber nicht
Zusammenfassung
Eine aktuelle Studie des OSUCCC – James Cancer Hospital und Solove Research Institute untersuchte die Auswirkungen von E-Zigaretten-Steuern auf das Dampf- und Rauchverhalten. Die Forscher befragten 700 erwachsene E-Zigaretten-Nutzer und stellten fest, dass sowohl höhere Vorsteuerpreise als auch erhöhte Steuern zu einer Reduzierung des E-Zigaretten-Konsums führten, gemessen an gekauften Produkteinheiten und aufgenommenem Nikotin. Die Studie ergab, dass verschiedene Arten von E-Zigaretten oft als Substitute fungieren, wobei die Verbraucher bei steigenden Preisen zu anderen Produkten wechseln. Wichtig ist, dass die Forschung keine Hinweise darauf fand, dass die Erhöhung der E-Zigaretten-Preise zu einem erhöhten Zigarettenkonsum führte. Laut der Erstautorin Shaoying Ma, PhD, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Erhöhung der E-Zigaretten-Preise das Dampfen wirksam reduzieren kann, ohne unbeabsichtigt Raucher zu ermutigen, zu traditionellen Zigaretten zurückzukehren. Die Studie legt außerdem nahe, dass ein gestaffeltes Steuersystem effektiver sein könnte als ein einheitlicher Ansatz, angesichts der Vielfalt der verfügbaren E-Zigaretten-Produkte.
(Quelle:Mirage News)