Griechenland verbietet Cannabis-Produkte aus Kiosken und Mini-Märkten nach Minderjährigenkauf von Gummibärchen und Vaping-Ölen
Zusammenfassung
Die griechische Regierung hat angekündigt, dass Cannabis-Produkte aus Kiosken, Mini-Märkten und Automaten verboten werden sollen. Dies wurde von Gesundheitsminister Adonis Georgiadis nach einer Reihe von Vorfällen bekannt, bei denen Minderjährige cannabisbasierte Gummibärchen und Vaping-Öle in Convenience-Shops kauften. Minister Georgiadis sagte, dass alle Cannabis-Produkte aus den Läden entfernt werden müssten, und fügte hinzu, dass weitere legislative Maßnahmen innerhalb weniger Tage eingebracht würden. Das Ziel sei, eine "unkontrollierte Markt"-Entwicklung zu beenden. Die Maßnahme folgt der parlamentarischen Zustimmung einer Gesundheitsreform, die einen digitalen Registrierungsschalter zur Überwachung der Lieferketten vorsieht. Die neue Gesetzgebung schließt auch eine Lücke, die den leichten automatisierten Zugang über Automaten ermöglichte. Gesundheitsbehörden hatten in den letzten Jahren Alarm geschlagen, da hanf- und cannabisnahe Produkte in Einzelhandelsgeschäften ohne durchgängige Regulierung zunahmen. Das Gesundheitsministerium betonte, dass medizinisches Cannabis weiterhin ausschließlich auf ärztliche Rezepte und regulierte pharmazeutische Kanäle beschränkt bleibt.
(Quelle:iefimerida)