Korea verschärft die E-Zigaretten-Regeln im Rahmen der ersten Überarbeitung des Tabakgesetzes seit 37 Jahren
Zusammenfassung
Südkorea verschärft die Vorschriften für E-Zigaretten und stellt sie erstmals seit 37 Jahren herkömmlichen Zigaretten gleich. Die Überarbeitung des Tabakgeschäftsgesetzes, die die Definition von Tabak auf Nikotin erweitert, behebt eine bisherige regulatorische Lücke in Bezug auf Flüssig-E-Zigaretten und synthetische Nikotinprodukte. Studien haben gezeigt, dass diese Produkte schädliche Substanzen enthalten, die manchmal die in natürlichem Tabak enthaltenen übersteigen. Das neue Gesetz wird Beschränkungen für Werbung, Online-Verkäufe, Verpackungen, Verkäufe an Minderjährige sowie Steuern und Inspektionen durchsetzen. Die Regierung geht davon aus, dass durch die neuen Maßnahmen jährlich etwa 930 Milliarden Won an zusätzlichen Steuereinnahmen erzielt werden und erwartet, dass die Jugendsucht reduziert wird, da E-Zigaretten das zweithäufigste Tabakprodukt unter Jugendlichen sind. Für bestehende Händler gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren, um die Einhaltung der Abstandsbestimmungen für Einzelhandelsgeschäfte zu gewährleisten.
(Quelle:Seoul Economic Daily)