Vaping mit genetischen Veränderungen verbunden, die mit Krebs und chronischen Krankheiten in Verbindung stehen, warnt Studie
Zusammenfassung
Eine in Frontiers in Oncology veröffentlichte Studie hat festgestellt, dass regelmäßige E-Zigaretten-Nutzer eine veränderte Genaktivität in über 3.000 Genen aufweisen, die mit Krebs, Herzkrankheiten und Lungenerkrankungen in Verbindung stehen. Die Forscher verglichen die Genaktivität bei 83 Teilnehmern, darunter Vaper, Raucher und Nichtraucher, und stellten fest, dass Vaper eine veränderte Genexpression in 3.124 Genen gegenüber Nichtrauchern aufwiesen. Die Studie deutet darauf hin, dass die verwendeten E-Zigarettenaromen und Gerätetypen eine wichtige Rolle bei der Auslösung dieser genetischen Veränderungen spielen, wobei Fruchtaromen und fortschrittliche wiederauffüllbare Geräte die größte Störung verursachen. Während Experten betonen, dass die Studie klein ist und nicht beweist, dass Vaping Krankheiten verursacht, warnen sie, dass die Erhitzung von E-Flüssigkeiten Chemikalien produzieren kann, die die Genexpression beeinflussen und die Fähigkeit des Körpers, Schaden zu reparieren, beeinträchtigen können. Die Erkenntnisse kommen, als Regulierungsbehörden unter zunehmendem Druck stehen, jugendliches Vaping und Aromaprodukte anzugehen, wobei die britische Regierung bereits beschlossen hat, Einweg-Vapes zu verbieten.
(Quelle:Headtopics)