Eine australische Studie verband Vaping mit Krebs. Dann folgte das internationale Echo.
Zusammenfassung
Eine australische Studie, veröffentlicht im Fachjournal Carcinogenesis, kam zu dem Schluss, dass Vaping wahrscheinlich Krebs verursacht, ein Ergebnis, das große mediale Aufmerksamkeit erregte. Diese Behauptung stieß jedoch auf starke Kritik von Forschern in Großbritannien, die argumentierten, die Schlussfolgerungen der Studie seien übertrieben und nicht durch die Daten belegt. Das Meinungsverschiedenheit rührt von unterschiedlichen ideologischen Ansätzen in der öffentlichen Gesundheit her: Einerseits wird die Prävention des Jugend-Vapings priorisiert und die potenziellen langfristigen Risiken betont, andererseits wird die Schadensminimierung für Raucher gefördert und Vaping als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung beworben. Obwohl Vaping die Nutzer weniger Schadstoffen aussetzt als herkömmliche Zigaretten, dauert die Debatte über seine allgemeine Sicherheit und darüber, ob es als Alternative zum Rauchen gefördert werden sollte, an. Eine aktuelle Studie aus Neuseeland bot eine differenziertere Perspektive und stellte fest, dass Vapes insgesamt geringere Mengen an krebserregenden Chemikalien enthalten als Zigaretten, was ihre Verwendung zur Raucherentwöhnung unterstützt, Vaping aber nicht vollständig entlastet.
(Quelle:The Sydney Morning Herald)