Chemikalien in Vape-Dampf bergen ein Krebsrisiko, aber nicht so hoch wie bei Zigaretten
Zusammenfassung
Eine aktuelle Studie, veröffentlicht im New Zealand Medical Journal, bewertete das krebserzeugende Risiko von Vaping, indem sie die chemische Zusammensetzung von “Vape-Dampf” analysierte und die Toxizität seiner Bestandteile untersuchte. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Vaping zwar ein Krebsrisiko birgt, dieses aber wahrscheinlich geringer ist als das mit dem Rauchen von Zigaretten verbundene Risiko. Die Studie legt nahe, dass die Verwendung von Vaping als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung akzeptabel ist, da es das Gesamtkrebsrisiko senkt. Vaping ohne vorherige Rauchergeschichte wird jedoch als nicht akzeptabel angesehen, da es zusätzliche Krebsrisiken mit sich bringt. Experten betonen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von Vaping vollständig zu verstehen, insbesondere bei jungen Menschen, die noch nie geraucht haben, und warnen davor, Vaping als ein harmloses “Lifestyle”-Produkt zu bewerben.
(Quelle:Science Media Exchange)