2FIRSTS | JAMA-Studie: US-E-Zigaretten-Verzeichnisse scheitern daran, ungelistete Verkäufe nachhaltig einzudämmen, da Produktverschiebungen den Marktanteil der Marken umverteilen könnten 2Firsts Empfehlung
Zusammenfassung
Eine Studie von CDC Foundation-Forschern, veröffentlicht in JAMA Network Open, analysierte E-Zigaretten-Verzeichnisgesetze in Alabama, Oklahoma und Louisiana – die ersten drei US-Bundesstaaten, die solche Gesetze einführten. Sie fand keinen nachhaltigen Rückgang der E-Zigarettenverkäufe in diesen Bundesstaaten. In Louisiana fielen die Verkäufe zunächst, erholten sich jedoch später, wobei ein Schichtwandel zu mentholhaltigen befüllten Kartuschen durch Vuse Alto angetrieben wurde. Bis April 2025 machten nicht gelistete Produkte immer noch über 50 % der Verkäufe in allen drei Bundesstaaten aus. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Verzeichnisgesetze nicht mit einem nachhaltigen Rückgang von illegal vermarkteten E-Zigarettenverkäufen verbunden sind, was den großen Tabakunternehmen durch Reduzierung des Wettbewerbs zugute kommen könnte.
(Quelle:2firsts.com)