Eine gängige Vape-Aromastoff kann die frühe Embryonalentwicklung stören
Zusammenfassung
Eine von Prue Talbot am UC Riverside geleitete Studie zeigt, dass Vanillin, ein häufig in E‑Zigaretten verwendeter Aromastoff, menschliche embryonale Stammzellen beeinträchtigen kann. Bei nanomolaren Konzentrationen verloren die Zellen ihre Pluripotenz und differenzierten sich in Endoderm statt in die normalen Zelltypen Ectoderm, Mesoderm und Endoderm. Dieser Effekt wurde über den TRPV4-Kanal vermittelt, und die Blockade von TRPV4 verhinderte die Auswirkungen. Die Forscher warnen, dass schwangere Frauen, die vapen, möglicherweise Konzentrationen von Vanillin ausgesetzt sind, die die Embryonalentwicklung gefährden könnten, und empfehlen Vorsicht sowie eine bessere Kennzeichnung der Inhaltsstoffe. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Regulierungen, die die besondere Empfindlichkeit des sich entwickelnden Fötus gegenüber Chemikalien berücksichtigen. Das Team untersucht nun auch andere Vape-Inhaltsstoffe wie Menthol und WS‑23.
(Quelle:Google News)