Vaping wird wahrscheinlich die Zukunft von Krebs in den USA umgestalten, argumentiert Studie
Zusammenfassung
Eine Analyse von Bundesgesundheitssurvey-Daten aus den Jahren 2015 bis 2023 zeigte, dass das Zigarettenrauchen in fast allen Altersgruppen zurückging, wobei der stärkste Rückgang bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 34 Jahren zu verzeichnen war. Gleichzeitig nahm die ausschließliche Nutzung von E-Zigaretten zu, hauptsächlich durch Vaping, während der gleichzeitige Konsum von Zigaretten und E-Zigaretten (Dual Use) bei nur 2 % bis 3 % der Erwachsenen lag. Ältere Erwachsene ab 55 Jahren wechselten seltener zum Vaping und rauchten weiterhin, obwohl sie unmittelbare Gesundheitsvorteile hätten. Die Forschenden entwickelten einen populationsbezogenen Schadensminderungsindex, der zeigte, dass Vaping bei 18‑ bis 24‑Jährigen häufiger war als das Rauchen, was auf einen Übergang zu weniger schädlichen Nikotinprodukten hindeutet. Obwohl kein Nikotinprodukt völlig sicher ist, könnte der Weg weg vom combustiblen Tabak zukünftige rauchbedingte Krebstodesfälle in den USA erheblich senken. Die Studie wurde vom US‑National Cancer Institute und der Food and Drug Administration finanziert und erhielt keine Unterstützung von der Vaping‑Industrie.
(Quelle:Usnews)