2FIRSTS | Südkoreas neue E-Zigaretten-Regeln erhöhen die Hürden für E-Liquid-Hersteller und China-verbundene Lieferketten, sagt ein Experte
Zusammenfassung
Südkoreas revidiertes Tobacco Business Act, das am 24. April 2026 in Kraft trat, stuft nikotinhaltige Vaping-Produkte als Tabakprodukte ein und führt strenge Lizenzierungs-, Steuerungs- und Compliance-Anforderungen ein. Diese regulatorische Änderung hat die Markteintrittshürden erhöht, sodass kleinere Hersteller nun verstärkt auf OEM/ODM-Produktion setzen oder den Markt verlassen müssen.
Die Umstellung verändert auch den Vertrieb: Da der Online-Verkauf von Nikotinprodukten nun verboten ist, verschiebt sich der Fokus auf den stationären Handel und Duty-Free-Kanäle. Zudem stehen ausländische Lieferanten, insbesondere aus China, vor erhöhten Anforderungen an die Dokumentation, wie etwa Herkunftsnachweise, Chargenrückverfolgbarkeit und spezifische koreanische Verpackungsvorschriften.
Zukünftig bleibt die Regulierung von Nikotin-Analoga wie 6-Methyl-Nikotin (6-MN) sowie nikotinfreien Produkten eine Herausforderung für den Markt. Die Branche befindet sich derzeit in einer Übergangsphase, in der bestehende Lagerbestände die unmittelbaren Auswirkungen der gestiegenen Produktionskosten abfedern.
(Quelle:2Firsts)