Philippinisches Gesundheitsministerium fordert komplettes Vape-Verbot, mit reinem Tabakgeschmack als Alternative
Zusammenfassung
Das philippinische Gesundheitsministerium (Department of Health) befürwortet ein umfassendes Verbot von Vape-Produkten. Falls ein vollständiges Verbot nicht machbar ist, empfiehlt DOH-Interimsleiter Dr. Dominic Maddumba, Vapes auf reinen Tabakgeschmack zu beschränken, um die Attraktivität für Minderjährige zu verringern. Die Behörde warnt, dass E-Zigaretten und Tabakprodukte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und andere Lungenerkrankungen verursachen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits eine alarmierende Zunahme der Nikotinabhängigkeit in Verbindung mit E-Zigaretten festgestellt, wobei Millionen von Kindern angeblich Vape-Produkte nutzen. Im Ausschuss für Gesundheit und Demografie des Senats betonte Senatorin Risa Hontiveros, dass junge Filipinos, teilweise im Alter von 13 bis 15 Jahren, bereits Vapes nutzen, und führte dies auf Produktattraktivität, leichte Verfügbarkeit, erschwingliche Preise und schwache Online-Alterskontrollen zurück. Der Ausschuss beriet die Senatsgesetzesentwürfe 21, 534 und 1918 (den vorgeschlagenen Vapes-and-HTPs-Regulierungsakt), um die bestehende Politik neu zu bewerten. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, den Fokus von der Regulierung des Marktzugangs auf die Priorisierung der öffentlichen Gesundheit zu verlagern, indem die Exposition gegenüber Nikotin insgesamt reduziert wird, und möglicherweise die Aufsicht von handelsorientierten Behörden auf Gesundheitsbehörden zu übertragen.
(Quelle:2Firsts)