Estlands Pläne zur Verschärfung der Nikotinregeln schüren Sorgen über den Schwarzmarkt
Zusammenfassung
Das estnische Justiz- und Sozialministerium plant strengere Regeln für Nikotinprodukte, um den Konsum bei Jugendlichen zu senken. Geplant ist unter anderem eine Begrenzung des Nikotingehalts in Pouches und Sprays auf maximal 4 mg/g.
Kritiker, darunter die Staatsanwaltschaft und das Innenministerium, warnen vor einem Anstieg des Schwarzmarktes. Es besteht die Sorge, dass illegale Reseller über Paketstationen oder ausländische Online-Shops agieren könnten, was die Kontrolle erschwert. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich rechtlicher Schlupflöcher bei Aromastoffen.
Das Sozialministerium betont, dass die Maßnahmen notwendig sind, da der Nikotingebrauch bei Kindern bereits im Alter von 11 Jahren beginnt. Die neuen Vorschriften, die etwa 20 % der aktuellen Produkte betreffen könnten, sollen voraussichtlich 2028 in Kraft treten.
(Quelle:ERR)