2FIRSTS | UK schlägt strengere Verpackungsregeln für E-Zigaretten vor, während Einzelhändler vor Auswirkungen in Höhe von 330 Millionen £ warnen
Zusammenfassung
Die britische Regierung hat eine 12-wöchige Konsultation zu strengeren Vorschriften für die Verpackung, das Aussehen und die Präsentation von E-Zigaretten eingeleitet. Ziel ist es, die Attraktivität von Vaping-Produkten für Jugendliche zu verringern, indem Farben, Branding, Bilder und bestimmte Geschmacksbeschreibungen eingeschränkt werden. Auch das Design der Geräte und die Art der Präsentation im Einzelhandel könnten strengeren Kontrollen unterliegen.
Während Gesundheitsgruppen diese Maßnahmen unterstützen, warnen Branchenvertreter vor massiven wirtschaftlichen Folgen. Die Gruppe We Vape schätzt die finanziellen Auswirkungen auf Einzelhändler, Großhändler und Hersteller auf über 330 Millionen £. Die Independent British Vape Trade Association (IBVTA) betont zwar die Notwendigkeit des Jugendschutzes, warnt jedoch davor, dass übermäßige Regulierungen die Rolle des Vaping als Mittel zur Raucherentwöhnung für Erwachsene gefährden könnten.
(Quelle:2Firsts)