Schweiz verschärft Vaping-Kontrollen, da nur 3 von 32 getesteten Produkten die neuen Tabakrauchsregeln erfüllen
Zusammenfassung
Die Schweiz hat die Durchsetzung des überarbeiteten Tabakerzeugnisgesetzes verschärft, das am 1. Oktober 2024 in Kraft trat und einheitliche Vorschriften für Tabak, Vaping und Nikotinprodukte einführt. Ein Labor in Basel testete 32 Einweg-Vapes und E-Liquids, von denen nur drei die regulatorischen Anforderungen erfüllten. 21 Produkte wurden wegen Verstößen wie übermäßigem Flüssigkeitsvolumen, nicht konformen Nikotinspiegeln und problematischen Inhaltsstoffen vom Verkauf verboten. In einem separaten Fall erklärte der Bundesgerichtshof die Verwendung eines zusätzlichen Tanks durch einen Händler in Genf für unrechtmäßig, da dies die Kapazitätsgrenzen umging. Kantone wie Zürich haben spezielle Durchsetzungseinheiten eingerichtet und setzen jährlich rund 800.000 CHF für Inspektionen, Labortests und Jugendschutzmaßnahmen ein. In Solothurn wurden 24 von 80 Testkäufen durch Jugendliche als Verstöße gewertet, was einer Nicht-Konformitätsrate von 30 % entspricht. Die neuen Vorschriften verbieten den Verkauf an Personen unter 18 Jahren, erweitern Rauchverbote auf Vapes und erhitzte Tabakerzeugnisse sowie beschränken Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln und Kinos. Diese Maßnahmen kennzeichnen eine strengere Regulierungsphase für den Schweizer Vaping- und Nikotinmarkt.
(Quelle:2Firsts)