Medienmitteilung: Nikotinpouches könnten die Fehler des Vaping wiederholen
Zusammenfassung
Eine Studie der University of Otago, angeführt von Professor Janet Hoek, Amelia Fitton und Jade Fisher, untersuchte das Bewusstsein und die Nutzung von oralem Nikotinpouch bei 16‑25‑jährigen Personen. Sie stellten fest, dass Social‑Media‑Marketing die Produkte als modern, diskret und risikoarm darstellt, während Verpackungen und Behauptungen wie „tobakfrei“ Verbraucher täuschen können. Die Forscher warnen, dass das Fehlen von Beweisen für Sicherheit und Wirksamkeit als Rauchstoppmittel sowie die Möglichkeit unbemerkter Nutzung in Schulen und Arbeitsplätzen die Normalisierung von Nikotinkonsum bei Jugendlichen fördern könnte. Sie empfehlen, die Legalisierung aufzuschieben, bis unabhängige Studien Sicherheit und Wirksamkeit belegen, und bei Einführung strenge Regulierungen, Altersprüfungen, klare Gesundheitswarnungen sowie Beschränkungen jugendfreundlicher Geschmacksrichtungen und Verpackungen einzuführen. Zudem fordern sie verbesserte, evidenzbasierte Entwöhnungsdienste für junge Menschen.
(Quelle:Public Health Communication Centre)