Briten, die nach Spanien reisen, sehen sich neuen Regeln gegenüber, die Touristen vor schmerzhafte Geldstrafen stellen könnten
Zusammenfassung
Die spanische Regierung hat Gesetzesentwürfe im Rahmen ihres Tabakpräventions- und Kontrollplans 2024-2027 genehmigt, die das Rauchen und Dampfen in vielen öffentlichen Räumen verbieten sollen. Falls das Parlament zustimmt, würden diese Regeln das Rauchen an Stränden, in öffentlichen Schwimmbädern, auf Terrassen von Bars und Restaurants, in Sportstätten, Nationalparks und bei Open-Air-Veranstaltungen untersagen. Zudem sollen 15-Meter-Schutzzonen um Eingänge zu Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen eingerichtet werden.
Gesundheitsministerin Monica García erklärte, dass die Maßnahmen dazu dienen sollen, Nichtraucher vor Passivrauch zu schützen und den Anstieg des Gebrauchs von Nikotinprodukten zu bekämpfen. Das Gesetz verbietet zudem ausdrücklich das Rauchen oder Dampfen für Minderjährige, wobei Verstöße gegen die Regeln für Minderjährige mit Bußgeldern ab 200 € geahndet werden können.
Touristen, die gegen die neuen Vorschriften verstoßen, könnten mit erheblichen Strafen belegt werden, wobei schwere Verstöße laut Medienberichten bis zu 600.000 € kosten könnten. Nach der Verabschiedung durch das Parlament tritt das Gesetz 20 Tage nach der Veröffentlichung in Kraft, wobei Unternehmen eine zweimonatige Übergangsfrist zur Anpassung ihrer Beschilderung erhalten.
(Quelle:The daily Star)