Krebsgesellschaft begrüßt die Zulassung der Sammelklage gegen den E-Zigarettenhersteller JUUL
Zusammenfassung
Der Supreme Court von British Columbia hat eine nationale Sammelklage gegen Juul Labs Canada, Ltd., Juul Labs Inc. und die Altria Group Inc. zugelassen. Dies ist ein bedeutender rechtlicher Meilenstein für den Fall, der bereits 2019 eingereicht wurde. Die Klage wirft den Unternehmen vor, E-Zigaretten fälschlicherweise als sichere Alternative zum Rauchen vermarktet zu haben, während sie gleichzeitig eine Sucht bei Jugendlichen fördern wollten.
Die Canadian Cancer Society begrüßte diesen Schritt und betonte, dass dies die erste nationale Sammelklage ist, die jemals gegen ein Tabak- oder Vaping-Unternehmen in Kanada zugelassen wurde. Rob Cunningham von der Gesellschaft erklärte, dass diese Entscheidung entscheidend sei, um die Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen, da sie den Prozess nun auf seine rechtliche Grundlage hin prüfen lässt, anstatt ihn durch Einzelklagen zu erschweren.
Angesichts steigender Raten bei der E-Zigaretten-Nutzung durch Jugendliche fordert die Gesellschaft strengere staatliche Regulierungen, wie etwa höhere Steuern, Marketingbeschränkungen und eine Anhebung des Mindestalters auf 21 Jahre. Die Entscheidung kommt in einer Zeit, in der auch die Regierung von British Columbia bereits rechtliche Schritte wegen der durch Vaping verursachten Gesundheitskosten eingeleitet hat.
(Quelle:CP24 Toronto)