Belgien genehmigt Vape-Geschmacksverbot, erlaubt nur Tabakgeschmack und geschmackslose Produkte ab September 2028
Zusammenfassung
Die belgische Bundesregierung hat ein Verbot für geschmacksvolle Vapes beschlossen, das zum 1. September 2028 in Kraft treten soll. Die Maßnahme beschränkt den Markt auf Tabakgeschmack und geschmackslose E-Zigaretten. Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke sagte, das Verbot solle die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen schützen und verhindern, dass eine neue Generation abhängig von Tabak wird. Er argumentierte, dass geschmacksvolle Vapes bewusst entwickelt wurden, um junge Menschen anzulocken und schädliche Substanzen hinter attraktiven Geschmäckern wie Minze, Apfel, Popcorn oder Himbeere zu verstecken. Diese Politik entspricht den Niederlanden, die bereits E-Zigaretten auf Tabakgeschmack beschränken. Die Entscheidung folgte einer Empfehlung des Belgischen Gesundheitsrates im November 2025, die den Geschmacksangeboten drastisch reduzieren sollte, wobei Jugendschutz Vorrang vor den Vorlieben von Erwachsenen hatte. Belgien war das erste EU-Land, das Ende 2024 Einweg-Vapes verboten hat und die Regeln für Rauchen und Vaping verschärft hat. Die Regierung wird die Europäische Kommission informieren und hofft, die Regeln zum 1. September 2028 umzusetzen. Weitere EU-Länder wie Slowenien haben ähnliche Geschmacksverbote eingeführt.
(Quelle:2Firsts)