Die Regulierung von nikotinhaltigen Produkten ohne Tabak scheitert bei Händlern – hier ist der Weg zur Lösung
Zusammenfassung
Britische Ansätze zur Regulierung von nikotinhaltigen Produkten ohne Tabak verlieren an Kohärenz und schaffen wachsendes kommerzielles Risiko für Händler. Obwohl das Vereinigte Königreich eine globale Führungsmacht in der Schadensreduktion ist, hält das regulatorische Rahmenwerk nicht Schritt mit dem Markt. Verantwortungsvolle Händler konkurrieren mit einer wachsenden Welle illegaler Anbieter, darunter Mini-Märkte, die nicht konforme Produkte verkaufen, die oft jüngere Zielgruppen ansprechen. Die Durchsetzung ist inkonsistent und überlastet, was es Schurken ermöglicht, schneller als die Regulierer zu agieren. Neue umfassende Verbote und strengere Einschränkungen belasten meist konforme Unternehmen, während illegale Lieferketten weitgehend unberührt bleiben. Der Autor schlägt ein ko-regulatorisches Modell vor, ähnlich dem britischen Alkoholsektor, das von der Portman Group geleitet wird. Dieses Modell kombiniert gesetzliche Aufsicht mit einem unabhängigen, von der Industrie finanzierten Gremium. Es würde Händlern klare Produktstandards geben, schnelle Reaktionen auf Innovationen ermöglichen, Altersverifizierungsprozesse stärken und eine glaubwürdige Partnerin für die Durchsetzung bieten. Es würde das öffentliche Vertrauen wiederherstellen, den Wettbewerb für verantwortungsvolle Händler ausgleichen und die britischen Innenstädte unterstützen, indem es sicherstellt, dass die Einhaltung der Regeln belohnt wird.
(Quelle:The Grocer)