Costa Ricas neue E-Zigaretten-Regeln sollten heute in Kraft treten. Das taten sie nicht.
Zusammenfassung
Die Umsetzung strenger neuer E-Zigaretten-Regeln in Costa Rica, die ursprünglich für den 6. August geplant war, wurde per Dekret von Präsidentin Laura Fernández und Gesundheitsminister Alexander Sánchez auf den 6. August 2027 verschoben. Die Verzögerung dient dazu, die Durchsetzbarkeit der Regeln zu gewährleisten, unter anderem durch die Beschaffung von Laborgeräten und die Schulung von Personal.
Die neuen Vorschriften sehen drastische Einschränkungen vor: Ein Verbot von Frucht- und Dessertgeschmäckern (nur Tabakgeschmack ist erlaubt), eine Begrenzung des Nikotingehalts auf 20 mg/ml, eine maximale Flaschengröße von 10 ml sowie ein striktes Werbeverbot. Ziel ist es, den Einstieg von Jugendlichen in das Rauchen zu erschweren.
Die Entscheidung wurde kontrovers diskutiert. Während die National Anti-Tobacco Network die Verzögerung als Vorteil für die Tabakindustrie kritisiert, befürchtet die costaricanische Handelskammer, dass eine sofortige Umsetzung den Schwarzmarkt fördern würde. Bis zur Umsetzung bleiben die bestehenden Regeln für öffentliche Räume bestehen.
(Quelle:Tico Times)